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Über uns · Geschichte

Mehr als zwei Jahrzehnte.
Ein klarer Kurs.

Was 2000 in Mecklenburg-Vorpommern begann, ist heute ein börsennotiertes Wasserstoff-Unternehmen mit eigenem Produktionsbetrieb, wachsendem Projektportfolio und Technologien, die den Markt verändern werden.

2000 – 2012 Die Gründerjahre

Erneuerbare Energie.
Von Anfang an.

Im Jahr 2000 wurde die APEX Energy Teterow GmbH in Mecklenburg-Vorpommern gegründet – mit dem Ziel, Systeme für regenerative Energie zu bauen, die wirklich funktionieren. Kein großes Kapital im Rücken, keine fertige Infrastruktur. Nur eine klare technische Überzeugung.

Der Fokus lag auf Photovoltaik: maßgeschneiderte Systemlösungen für einen wachsenden Markt, energieautark und betriebssicher. Von Beginn an arbeitete das Unternehmen eng mit Forschungseinrichtungen zusammen – darunter das Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) in Rostock, die Hochschule Stralsund und das IRES-Institut. Diese Haltung – Forschung als Grundbaustein, nicht als Beiwerk – ist bis heute Teil der Unternehmens-DNA.

Ab 2012 die Neuausrichtung

Wasserstoff.
Eine strategische Entscheidung.

Ab 2012 lenkte APEX Forschung, Entwicklung und Ingenieurskompetenz konsequent in eine neue Richtung: Wasserstoff. Nicht als Reaktion auf einen Trend, sondern aus der Überzeugung, dass grüner Wasserstoff eine der tragenden Säulen der Energiewende sein würde.

In enger Kooperation mit dem LIKAT Rostock wurden Grundlagen erarbeitet, die bis heute nachwirken – unter anderem die patentierte Salz-Speichertechnologie, aus der später AKROS Energy hervorging. Gleichzeitig wurde begonnen, Systemkompetenz für Elektrolyseure, Speicherlösungen und Betriebskonzepte aufzubauen.

2018 entstand an der Hans-Adam-Allee in Rostock-Laage eine neue Produktionsstätte für Energiespeichersysteme auf Basis der LOHC-Technologie – in Eigenregie errichtet, mit Landesförderung ausgebaut. Im Jahr darauf wurde der Standort Rostock-Laage erworben: das heutige Herzstück von H2APEX. Fünfzehn neue Mitarbeitende wurden 2019 eingestellt – ein deutliches Signal für das Wachstum, das folgen sollte.

2012

Strategischer H₂-Start

2018

Produktionsstätte Laage

2019

Standort Rostock-Laage erworben

2020 – 2022 Vom Labor zur Produktion

Grüner Wasserstoff.
Ab Werk. In Betrieb.

Am 12. Juni 2020 – dem 20. Jahrestag der Unternehmensgründung – wurde in Rostock-Laage Grundstein gelegt für das, was ein Jahr später Realität werden sollte: Im März 2021 ging die erste netzgekoppelte Wasserstoffanlage in Betrieb. Mit 2 MW Elektrolyseleistung war sie zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme die größte ihrer Art in Europa.

Die Anlage kombinierte von Anfang an mehrere Systemkomponenten: Elektrolyseur, Batteriespeicher, ein Wasserstoff-BHKW, eine Brennstoffzelle sowie eine öffentliche H₂-Tankstelle für Busse und LKW. Kein Demo-Betrieb auf Zeit – eine vollintegrierte Versorgungsanlage, die jeden Tag Wasserstoff produziert und abgibt.

2022 wurde der Alkaline-Elektrolyseur von McPhy mit 2 MW in die Serienproduktion überführt: rund 400 kg grüner Wasserstoff pro Tag, direkt an Flottenbetreiber und Industriekunden. Im gleichen Jahr wuchs das EPC-Geschäft auf über 15 MW realisierte Anlagenleistung – mit Projekten wie HyBit Bremen, H2-Wyhlen und der Rebus-Infrastruktur in der Region Rostock.

2012

Strategischer H₂-Start

2018

Produktionsstätte Laage

2019

Standort Rostock-Laage erworben

2023 – 2024 Kapitalisierung & Zukunft

Vom Betrieb.
An die Börse.

2023 markierte den nächsten strukturellen Schritt: Die APEX Group ging durch einen Reverse Take-Over mit der börsennotierten exceet Group an die Frankfurter Wertpapierbörse – in den Prime Standard. H2APEX wurde damit eines der wenigen börsennotierten Wasserstoffunternehmen Deutschlands mit eigenem, laufendem Produktionsbetrieb.

Im selben Jahr sicherte sich das Unternehmen ein 5,2 Hektar großes Grundstück in Lubmin sowie eine Netzkapazität von 1 Gigawatt – der strategische Startschuss für den Hydrogen Hub Lubmin: eine geplante Elektrolysekapazität von bis zu 600 MW, gemeinsam entwickelt mit Copenhagen Infrastructure Partners (CIP).

2024 folgte die Umbenennung der Holding in H2APEX Group SCA. Mit der Opening Bell an der Deutschen Börse setzte das Unternehmen ein öffentliches Signal. Im Juli 2024 kam der Förderbescheid für das Großprojekt H2ERO – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur industriellen Wasserstoffversorgung in Norddeutschland.

Prime

Standard FWB seit 2023

5,2 ha

Grundstück Lubmin gesichert

1 GW

Stromkapazität Lubmin

Innovation · Tochtergesellschaften

Zwei Technologien.
Ein Ökosystem.

Aus der langjährigen Forschungsarbeit entstanden zwei eigenständige Unternehmen, die den H2APEX-Anspruch – End-to-End Hydrogen – in die Tiefe verlängern.

AKROS-Logo-V2-RGB

Chemische Wasserstoffspeicherung auf Salzbasis – drucklos, ungiftig, hocheffizient. Entstanden aus der Forschungskooperation mit dem LIKAT Rostock. Pilotanlage in Betrieb. TRL 6 – auf dem Weg zu TRL 7.

HydroExceed-Logo

Typ-IV-Druckgasspeicher auf 500 bar, kohlefaserverstärkt und normkonform. 2022 als Spin-off in Rostock-Laage gegründet. Serienproduktion läuft – skalierbar von 300 Behältern pro Monat bis 50.000 pro Jahr.