KERNGESCHÄFT · DEZENTRALE VERSORGUNG
Dezentrale standardisierte Projekte (DSP)
Mit unseren dezentralen Standardprojekten bringen wir die Wasserstoffproduktion in die Region – standardisiert, wirtschaftlich, betriebssicher.
*Bild / Video KI generiert
DAS PROJEKT
Was sind Dezentrale Standardprojekte?
Nicht jeder Wasserstoffbedarf braucht ein Großprojekt. Viele Unternehmen aus Mobilität und Industrie suchen verlässliche, lokale Versorgung – ohne lange Transportwege, ohne komplizierte Lieferketten.
Genau dafür haben wir das DSP-Modell entwickelt: kleine, standardisierte Elektrolyseanlagen mit rund 5 MW Leistung, die direkt in der Nähe der Abnehmer entstehen. Jedes Projekt bekommt seine eigene Projektgesellschaft und Finanzierung. Das hält die Struktur schlank und die Umsetzung schnell.
Das Prinzip ist einfach: Einmal durchdacht, immer wieder einsetzbar. Was beim ersten Standort gelernt wird, fließt direkt in den nächsten ein. So werden Qualität und Kosten von Anfang an beherrschbar.
5 MW
Installierte Leistung
ca. 450 t
Wasserstoff Jahresproduktion
5.500 h/a
Volllaststunden
20 Jahre
Anlagenlebensdauer
PEM
Elektrolyse Technologie
Technischer Umfang
Technische Eckdaten
Eine DSP-Anlage ist so ausgelegt, dass sie zuverlässig und weitgehend autonom betrieben werden kann.
Die Anlage besteht aus vier Hauptkomponenten:
Elektrolyse, Wasserstoffreinigung & -kompression, Pufferspeicher und einer Trailerverladestation mit mehreren Ausgängen.
Der Betrieb läuft rund um die Uhr per Fernüberwachung. Für die Trailerbefüllung braucht es kein Dauerpersonal vor Ort – eingewiesenes Fremdpersonal genügt. Das macht die Anlage auch für Standorte attraktiv, an denen kein großes Betriebsteam aufgebaut werden soll.
Bundesweit und dezentral
Unsere Standorte
Aktuell entwickeln wir gemeinsam mit unserem Partner East Energy fünf Standorte in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – allesamt in der Nähe bestehender oder geplanter Erneuerbare-Energien-Anlagen.
| Standort | Bundesland | Besonderheit |
|---|---|---|
| Pommerndreieck | Mecklenburg-Vorpommern | Anbindung ans Wasserstoffkernnetz (HyRoW/Gascade) |
| Gransee | Brandenburg | Grundstück gesichert, Genehmigungsplanung läuft |
| Karstädt | Brandenburg | Grundstückssicherung in Arbeit |
| Finsterwalde | Brandenburg | Anbindung ans Wasserstoffkernnetz (OPAL/Gascade) |
| Laage | Mecklenburg-Vorpommern | In Konzeptphase |
Jeder Standort wird individuell bewertet – nach Flächenverfügbarkeit, Stromversorgung, Wasseranschluss und regionalem Kundenpotenzial. Wir setzen keinen Standort um, der nicht von vornherein wirtschaftlich trägt.
Win Win Win
Wer profitiert davon?
Das DSP-Modell ist für Unternehmen gemacht, die lokal und planbar mit Wasserstoff versorgt werden wollen – ohne sich an große Infrastrukturprojekte binden zu müssen.
Für unsere Kunden gibt es flexible Modelle: vom langfristigen Liefervertrag über Investitionsbeteiligungen bis hin zu Spotpreisen. Wer sich früh einbringt, kann über eine Beteiligung an den Entwicklungskosten von günstigeren Wasserstoffpreisen profitieren. Für das Pommerndreieck sind bereits erste Mengen kontrahiert und weitere Kunden aus Schifffahrt und ÖPNV in konkreten Gesprächen.
Typische Abnehmer:
- Busunternehmen und ÖPNV-Betreiber mit H₂-Flotten
- Hafen- und Schifffahrtsunternehmen mit H₂-ready-Fahrzeugen
- Logistikunternehmen mit Wasserstoffantrieben
- Industriebetriebe mit lokalem Dekarbonisierungsbedarf
Darum H2APEX
Unser Ansatz
Wir entwickeln diese Projekte nicht auf dem Reißbrett, sondern mit klarem Blick auf das, was realisierbar ist. Standorte werden erst dann weiterentwickelt, wenn Fläche, Strom, Wasser und Abnahmeperspektive gesichert sind.
Für das Engineering und den Bau setzen wir auf erfahrene EPC-Partner. Für den Betrieb auf bewährte Fernüberwachungssysteme. Und für die Finanzierung auf eine Struktur, die für jeden Standort eigenständig funktioniert – ohne gegenseitige Abhängigkeiten.
